Ich ging in ein normales Lebensmittelgeschäft — nur um Brot, Milch, Batterien für die Fernbedienung zu holen.
Alles war gewohnheitsmäßig, bis ich in der Nähe der Werkzeugabteilung anhielt.

Direkt zwischen den Boxen und den Glühbirnen saß ein Hund.
Ruhig, als wäre sie Teil des Innenraums.
Die Leine lag auf dem Boden, niemand war in der Nähe.
Kein Vermieter, keine Spur von Abgang.
Ich habe darauf gewartet, dass jemand vorbeikommt und sie ruft.
Aber nein — der Hund hat mich einfach angeschaut, nicht gejammert, nicht gezittert.
Ich habe nur gewartet.
Ich habe versucht, die Verkäufer zu fragen, aber niemand wusste etwas.
Niemand hat sie vorher im Laden gesehen.
Ich wollte sie schon mit nach Hause nehmen, konnte es nicht so lassen.
Aber dann kam der Manager heran und sagte leise:
— Das ist Richie. Seinem Besitzer wurde es hier im Gang schlecht.
Wir haben einen Krankenwagen gerufen und ihn ins Krankenhaus gebracht.
Und Richie ist geblieben.
Er ging immer mit ihm, hielt immer die Leine.
Als der Besitzer weggebracht wurde, ließ er die Leine los, und Richie ist nicht gegangen — er wartet nur.
Ich stand da, konnte es nicht glauben.
Richie ist allein gelassen — und wartet trotzdem, glaubt, hofft.
Ich habe dem Manager meine Nummer überlassen — wenn der Besitzer nicht zurückkommt, nehme ich Richie zu mir.
Hier wären alle Menschen genauso loyal wie dieser Hund.